Antike Stadt Thysdrus

Thysdrus
Thysdrus Ruinen römischer Villen des ehem. Thysdrus in El Djem, Tunesien - Foto: Wikimedia Commons - Autor: David Stanley - Lizenz: s.u.



Überblick

Thysdrus
Thysdrus ...eine Münze aus Thysdrus mit dem punischen Namen der Stadt: štpšr - Foto: Wikimedia Commons - Autor: Atelier monétaire - Bibliothèque nationale de France (Public domain)



Thysdrus
war eine karthagische Stadt und römische Kolonie nahe dem heutigen El Djem in Tunesien. Unter römischer Herrschaft war sie ein Zentrum der Olivenölproduktion in den Provinzen Africa und Byzacena und erlebte eine Zeit großen Wohlstands. Das gut erhaltene Amphitheater gehört seit bereits 1979 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Nebenstehendes Foto zeigt eine Münze aus Thysdrus mit dem punischen Namen der Stadt: šṭpšr.

Der lateinische Name Thysdrus hat berberische Wurzeln. [1]




Antike Stadt Thysdrus

Karte mit der Fossa Regia
Karte mit der Fossa Regia Foto: Wikimedia Commons - Autor: Cresthaven (Public domain)


Thysdrus lag nahe dem „Königsgraben“ (lateinisch: "Fossa Regia"), der die Grenze zwischen dem römisch kontrollierten Africa und unabhängigen Berberstämmen markierte. Östlich dieses Grabens waren die Städte bis zur Ankunft der Vandalen vollständig romanisiert. Thysdrus entstand ursprünglich als kleine karthagisch-berberische Siedlung.

Nach den Punischen Kriegen wurde der Ort als römische Stadt neu gegründet und nahm wahrscheinlich im Jahr 45 v. Chr. Veteranen aus den Truppen Julius Caesars als Siedler auf. Die punische Kultur blieb noch lange vorherrschend; so ließ die Stadt noch unter Kaiser Augustus Bronzemünzen mit punischen Inschriften prägen. Einige zeigten auf der Vorderseite den Kopf der Astarte und auf der Rückseite eine Leier; andere trugen auf der Vorderseite den Kopf des „Poseidon“ und auf der Rückseite einen Steinbock. [1]


Römisches Africa

El Djem - (Thysdrus)
El Djem - (Thysdrus) Amphitheater


Das römische Africa war weniger trocken als das heutige Tunesien; Thysdrus und das Umland in der Region Byzacena bildeten ein bedeutendes Zentrum für die Produktion und den Export von Olivenöl. Ihre größte Bedeutung erlangte die Stadt unter der Dynastie der Severer im späten 2. und frühen 3. Jahrhundert. Septimius Severus stammte selbst aus dem römischen Africa und förderte die Region stark. Er erhob Thysdrus in den Rang eines "Municipiums"- einer Stadtgemeinde mit eingeschränktem römischen Bürgerrecht.

Zu Beginn des 3. Jahrhunderts – als auch das riesige Amphitheater errichtet wurde – konkurrierte Thysdrus mit Hadrumetum (dem heutigen Sousse) um den Rang der zweitwichtigsten Stadt im römischen Nordafrika, gleich nach Karthago (nahe dem heutigen Tunis). Die Stadt besaß sogar eine riesige Rennbahn (einen Circus), die fast so groß war wie der Circus Maximus in Rom und Platz für etwa 30.000 Zuschauer bot. [1]


Kaiser Maximinus Thrax (c. 173 - 238 n. Chr.)
Kaiser Maximinus Thrax (c. 173 - 238 n. Chr.) Büste des Kaisers im Kapitolinischen Museum in Rom (Künstler unbekannt) - Foto: Wikimedia Commons - Autor: Jastrow (Public domain)


Im Jahr 238 n. Chr. stand Thysdrus im Zentrum eines Machtkampfes um die Herrschaft über das Römische Reich. Nachdem Maximinus Thrax (c. 173 - 238 n. Chr.) Kaiser Alexander Severus (208 - 235 n. Chr.) in Moguntiacum (lateinischer Name der heutigen Stadt Mainz in Deutschland) getötet und den Thron bestiegen hatte, führte seine repressive Herrschaft zu allgemeiner Unzufriedenheit. Maximinus Thrax war der erste der sogenannten Soldatenkaiser. Insbesondere der Prokurator des Maximinus in Afrika versuchte, ein Höchstmaß an Steuern und Geldstrafen einzutreiben, wozu er auch erfundene Anschuldigungen gegen die lokale Oberschicht nutzte.

Ein Aufstand der 50.000 Einwohner von Thysdrus endete mit dem Tod des Prokurators; anschließend wandten sie sich an Gordian und forderten ihn auf, die gefährliche Ehre des Kaiserthrons anzunehmen. [1]


Thysdrus
Thysdrus Innenhof einer römischen Villa im Museumsbereich von El Djem - Foto: Wikimedia Commons - Autor: Verity Cridland - Lizenz: s.u.


Obwohl er zunächst einwandte, für dieses Amt zu alt zu sein, gab er schließlich dem Drängen der Bevölkerung von Thysdrus nach und nahm am 22. März 238 n. Chr. sowohl die Kaiserwürde als auch den Beinamen Africanus („der Afrikaner“) an.

Edward Gibbon schreibt dazu:

"Gegen einige wohlhabende junge Männer aus (Afrika) war ein ungerechtes Urteil gefällt worden, dessen Vollstreckung sie um den weitaus größten Teil ihres Erbes gebracht hätte. (…) Eine mit Mühe vom habgierigen Finanzbeamten erwirkte dreitägige Frist wurde genutzt, um von ihren Gütern eine große Zahl von Sklaven und Bauern zusammenzurufen, die ihren Herren blind ergeben und mit bäuerlichen Waffen wie Keulen und Äxten ausgerüstet waren." [1]


Kaiser Gordian I. (* um 159 - 238)
Kaiser Gordian I. (* um 159 - 238) Büste des Kaisers im Kapitolinischen Museum in Rom (Künstler unbekannt) - Foto: Wikimedia Commons - Autor: Jastrow (Public domain)


"Die Anführer der Verschwörung erstachen den Prokurator, als sie zu einer Audienz bei ihm vorgelassen wurden, mit unter ihrer Kleidung verborgenen Dolchen; mit Unterstützung ihres ungestümen Gefolges besetzten sie die Stadt Thysdrus und erhoben das Banner des Aufstands gegen den Herrscher des Römischen Reiches. (...) Gordianus, ihr Prokonsul und ihr Auserkorener (für das Kaiseramt), lehnte diese gefährliche Ehre mit aufrichtigem Widerwillen ab und bat unter Tränen darum, man möge ihm gestatten, ein langes und untadeliges Leben in Frieden zu beschließen, ohne sein gebrechliches Alter mit dem Blut von Mitbürgern zu beflecken. Ihre Drohungen zwangen ihn schließlich, die kaiserliche Purpurwürde anzunehmen – was tatsächlich seine einzige Zuflucht vor der missgünstigen Grausamkeit des Maximinus darstellte (...)." [1]



ElJem Musée01

Ruinen römischer Villen im Park des Archäologischen Museums von El Djem in Tunesien - eingebunden über Commons Wikimedia


Thysdrus
Thysdrus Gordian I. auf einer Münze mit dem Titel AFR (Africanus) - Foto: Wikimedia Commons - Autor: Classical Numismatic Group, Inc (Public domain)


"Aufgrund seines hohen Alters bestand er darauf, dass sein Sohn M. Antonius Gordianus zu seinem Mitregenten ausgerufen wurde. Wenige Tage später zog Gordian unter überwältigender Unterstützung der Bevölkerung und der lokalen politischen Führungsschicht in die Stadt Karthago ein. Unterdessen wurde in Rom der Prätorianerpräfekt des Maximinus ermordet, und der Aufstand schien erfolgreich zu sein. Gordian hatte derweil eine Gesandtschaft unter der Führung des P. Licinius Valerianus nach Rom geschickt, um die Unterstützung des Senats für seinen Aufstand zu gewinnen." [1]


Schlacht bei Karthago

El Djem - (Thysdrus) - Museum
El Djem - (Thysdrus) - Museum Patio im Museum von El Djem - Foto: Andrew Skudder - Lizenz: s.u.


Der römische Senat bestätigte den neuen Kaiser am 2. April 2028, und viele Provinzen stellten sich bereitwillig auf Gordians Seite. Widerstand regte sich in der benachbarten Provinz Numidien. Deren Statthalter Capelianus – ein loyaler Anhänger des Maximinus und entschiedener Gegner Gordians – bekräftigte seine Treue zum Kaiser und marschierte mit der einzigen in der Region stationierten Legion sowie weiteren Veteraneneinheiten in die Provinz Africa ein.

Gordian II. stellte sich ihm an der Spitze einer Milizarmee aus ungeschulten Soldaten – größtenteils aus Thysdrus und Umgebung entgegen. ...und verlor die Schlacht bei Karthago und kam dabei ums Leben. Gordian nahm sich in seiner Villa nahe Karthago das Leben, indem er sich mit seinem Gürtel erhängte. Die Gordiane hatten nur sechsunddreißig Tage lang „regiert“.

Nach diesem gescheiterten Aufstand plünderten die Truppen des Capelianus die Stadt Thysdrus. Im Jahr 244 n. Chr. wurde Thysdrus von Gordian III. in den Rang einer Kolonie ("colonia") erhoben. Die Stadt war Sitz eines christlichen Bistums, das heute in der Liste der Titularbistümer der katholischen Kirche geführt wird. Dennoch erholte sie sich nie wirklich von diesen Ereignissen. [1]


Spätere Geschichte

Thysdrus
Thysdrus Mosaik im Museum von El Djem - Foto: Wikimedia Commons - Autor: Andrew Skudder - Lizenz: s.u.


Um das Jahr 695 ließ die romano-berberische Königin Kahina den Großteil der Olivenbäume in der Umgebung von Thysdrus vernichten; dies war ihr letzter Versuch, die arabische Invasion aufzuhalten. Sie leistete im Amphitheater ihren letzten Widerstand, wurde jedoch besiegt.

Ähnlich wie das Kolosseum in Rom und das Theater von Bosra wurde das Amphitheater in eine Festung umgewandelt. Dort versuchten lokale Stämme, den arabischen Vormarsch in die Region zu stoppen, nachdem die Byzantiner im Jahr 647 bei Sufetula geschlagen worden waren. Im Jahr 670 gründeten die Araber Kairouan, etwa 65 Kilometer nördlich von Thysdrus, und machten die Stadt zur Hauptstadt des Landes. Dieser Umstand sowie die Ankunft arabischer Nomadenstämme, die zur Aufgabe der Landwirtschaft führte, besiegelten den Niedergang von Thysdrus. [2]


Bischöfe von Thysdrus

El Djem - (Thysdrus)
El Djem - (Thysdrus) Amphitheater in El Djem


In den folgenden Jahrhunderten verschwand Thysdrus weitgehend aus den historischen Aufzeichnungen; ein zunehmend trockenes Klima beeinträchtigte offenbar die Olivenölproduktion. Bis zum 10. Jahrhundert waren viele Gebäude von Thysdrus abgetragen worden, um als Baumaterial in Kairouan zu dienen. Im 19. Jahrhundert fanden französische Kolonialherren nur noch ein kleines Dorf namens El Djem vor; die wenigen hundert Einwohner lebten in der Umgebung der Amphitheater-Ruine und konnten von ihrer Landwirtschaft kaum genug erwirtschaften, um zu überleben.

Das Amphitheater von El Djem wurde um 238 n. Chr. erbaut und zählt zu den am besten erhaltenen römischen Steinbauten der Welt. Im Jahr 1979 wurde es zum Weltkulturerbe erklärt. Die Bischöfe von Thysdrus nahmen an den Konzilien der Jahre 393, 411 und 641 teil. Um das Jahr 411 war das donatistische Schisma* in der Stadt verbreitet.

* Das donatistische Schisma war eine langanhaltende Kirchenspaltung im nordafrikanischen Christentum des 4. und 5. Jahrhunderts, die sich an der Frage der Reinheit der Kirche und dem Umgang mit früheren Verfolgten entzündete. [1]


Villa Gordiani in Rom

Via Prenestina - Villa Gordiani
Via Prenestina - Villa Gordiani „Mausoleum“ der Villa Gordiani, das am besten erhaltene Bauwerk des Parks - Foto: Wikimedia Commons - Autor: Alessandro Zangrilli (Public domain)


Die Villa Gordiani ist eine Parkanlage an der Via Prenestina in Rom (Italien). Sie beherbergt verschiedene Überreste aus der römischen Antike, die traditionell der Villa der kaiserlichen Familie der Gordier zugeordnet werden – einer Familie, der drei römische Kaiser des 3. Jahrhunderts angehörten: Gordian I., Gordian II. und Gordian III. Der Komplex, der in antiken Quellen wie der "Historia Augusta" erwähnt wird, verfügte über eine Portikus mit rund 200 Säulen aus verschiedenen Gesteinsarten. Zudem umfasste er Basiliken und Thermenanlagen.

Im 13. Jahrhundert wurde über den Ruinen der „Tor de' Schiavi“ (wörtlich „Turm der Sklaven“, wobei sich der Name jedoch von der Familie dello Schiavo ableitet, die das Bauwerk 1571 erwarb) die Villa Gordiani errichtet. Im Jahr 1422 gelangte das Areal in den Besitz der Familie Colonna. Der monumentale Eingangsbereich der Villa besteht aus einem achteckigen Bauwerk, das vermutlich aus der Zeit zwischen dem späten 3. und frühen 4. Jahrhundert stammt – jener Epoche, in der die Villa erweitert und restauriert wurde.

Der Komplex samt Gartenanlage wurde in den 1960er Jahren restauriert und besitzt heute den Status eines archäologischen Parks. Er wird durch die Via Prenestina in zwei Bereiche unterteilt.


Amphitheater

El Djem - (Thysdrus)
El Djem - (Thysdrus) Innenansicht des Amphitheaters


Heute verdankt El Djem seine Berühmtheit dem eindrucksvollen Amphitheater, das wahrscheinlich zu Beginn des 3. Jahrhunderts erbaut wurde. Man nimmt an, das seine gewaltige Größe in erster Linie eine Machtdemonstration Roms war. In der Stadt gibt es ebenfalls ein Museum, in dem archäologische Entdeckungen ausgestellt werden, die mit dem Amphitheater zusammenhängen. Die Straße nach El Djem folgt ziemlich genau der früheren römischen Straßenführung....

Weitere Informationen zum ehemaligen römischen Amphitheater in El Djem finden Sie hier....!


El Djem Museum

El Djem - (Thysdrus)
El Djem - (Thysdrus) Mosaik aus dem Museum von El Djem


Das Archäologische Museum von El Djem ist ein Museum in Tunesien in der Stadt El Djem, dem antiken Thysdrus. Gegründet im Jahr 1970, wurde das Museumsgebäude im Jahr 2002 einer Renovierung unterzogen und im selben Jahr auch fertiggestellt.

Es befindet sich in unmittelbarer Nähe des großen Amphitheaters des antiken Thysdrus – ein großes und gut erhaltenes Denkmal auf höchstem Niveau laut Beschreibung des Weltkulturerbes der UNESCO. Das Museum ist über die Präsentation am Eingang zum Amphitheater zugänglich. [1]

Weitere Informationen zum Archäologischen Museum von El Djem in Zentraltunesien finden Sie hier....!


Weitere antike Orte:




TOP - HOTEL


Hotel Abou Nawas Cap Mahdia

Mahdia - Hotel
Mahdia - Hotel Hotel El Mouradi Cap Mahdia


Ein schöner Platz zum entspannen ist sicherlich das Hotel Abou Nawas Cap Mahdia. Die Residenz ist eine moderne Ferienanlage der 4 Sterne Kategorie. Lage: Mitten in der Touristikzone der Stadt Mahdia, erbaut an einem der schönsten Strände, 45 km vom internationalen Flughafen Skanes-Monastir entfernt und 220 km vom internationalen Flughafen Tunis-Karthago. Das Hotel hat 226 Zimmer und 37 Bungalows, 4 Restaurants, 2 Bars, ein maurisches Café, weiterhin Säle für Banketts und Konferenzen. Eine Diskothek, der Swimmingpool mit Kinderschwimmbecken, Nautikstation, 7 Tennisplätze - davon einer mit Flutlicht - ein Mini-Golf Platz, ein Allzwecksportgelände, die Reitschule, Spielsäle mit Billard, Fernsehzimmer, Miniclub, Boutiquen und ein Amphitheater mit 450 Plätzen runden das Angebot ab.

Adresse:

HOTEL ABOU NAWAS CAP MAHDIA

B.P.38 - Route de la Corniche

Hiboun 5111 - Mahdia - Tunesien

Telefon: (216 73) 683 300

Fax: (216 73) 696 632

E-Mail: capmahdia@abounawas.com.tn

Website: Hotel Abou Nawas Cap Mahdia


Quellenangabe:

El Djem - (Thysdrus)
El Djem - (Thysdrus) Impressionen


1.: Die Informationen zur antiken Stadt Thysdrus in Tunesien im heutigen El Djem basieren auf dem Artikel Thysdrus (Stand vom 23.11.2025) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz [34 KB] für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

2.: Weitere Informationen zur Geschichte von Thysdrus nach 238 n. Chr. - https://www.romeartlover.it/Thysdrus.html -  Roberto Piperno!

Die Fotos aus der Wikimedia Commons "Archäologisches Museum in El Djem - Autor: Steven KUO from Hong Kong" - "Archäologisches Museum in El Djem, Tunesien; Ruinen römischer Villen des ehem. Thysdrus in El Djem; (2 Fotos) - Autor: David Stanley" - "Innenhof des Museums von El Djem - Autor: Miroslav Krejcirik" - "Innenhof der Villa Africa im Museum von El Djem; Mosaik im Museum von El Djem; Patio im Museum von El Djem; (3 Fotos) - Autor: Andrew Skudder" - "Innenhof einer römischen Villa im Museum von El Djem - Autor: Verity Cridland" sind lizenziert unter der Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported".






Gedichte zur Jahreszeit Ausflugtipps Niederrhein und Ruhrgebiet Reisetipps Salzburg Mozartbiografie Österreich Wien Venedig Marokko Italien Tunesien Griechenland - Insel Rhodos Reisetipps Israel Vatikan Reiseinformationen Griechenland - Insel Samos Spanien - Insel Mallorca Kroatien - Dalmatien - Istrien